Künstlerischer Nachlass der Familie Häfner
Recherche, Dokumentation, Kategorisierung & digitale Publikation des bildkünstlerischen Nachlasses
PROJEKTSTECKBRIEF
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Zeitraum |
Ca. 2005 – 2009 |
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Kontext |
TU Dortmund, Fakultät Rehabilitationswissenschaften |
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Projekt |
Prof. Dr. Ditmar Schmetz (TU Dortmund) & Herr Walda | Assistenz von Prof. Dr. Ditmar Schmetz an der TU Dortmund und Unterstützung von Ihm und Herrn Walda bei Recherche, Dokumentation und Publikation des künstlerischen Nachlasses der Familie Häfner.
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Rolle |
Konzeption, Design, Entwicklung & redaktionelle Bearbeitung |
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Ergebnis |
Website mit kategorisiertem, digitalem Werkverzeichnis | Ilse Häfner-Mode – Bilder im Lebens- und Liebensreigen ISBN 978-3-9815806-0-0 |
KONTEXT & AUSGANGSLAGE
Im Rahmen meiner Tätigkeit als persönlicher Assistent von Prof. Dr. Ditmar Schmetz an der TU Dortmund wurde ich mit einem kunsthistorisch bedeutsamen Nebenprojekt betraut: der Aufarbeitung und digitalen Zugänglichmachung des künstlerischen Nachlasses der Familie Häfner. Prof. Dr. Schmetz und sein Mitarbeiter Herr Walda verfügten über einen umfangreichen Bestand an Werken, Dokumenten und Materialien aus dem bildkünstlerischen Schaffen der Familie – ein Nachlass, der bis dato weder systematisch erfasst noch öffentlich zugänglich war. Die zentrale Herausforderung bestand darin, dieses Material wissenschaftlich zu strukturieren, redaktionell aufzubereiten und in einer digitalen Form zu publizieren, die sowohl kunsthistorischen Ansprüchen als auch der Zugänglichkeit für ein breiteres Publikum gerecht wird.
AUFGABEN & VERANTWORTLICHKEITEN
Recherche & Dokumentation
- Sichtung, Erschließung und systematische Erfassung des vorhandenen Werk- und Archivmaterials
- Unterstützung bei der wissenschaftlichen Recherche zu Entstehungskontext, Datierung und Einordnung einzelner Werke
- Enge Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Schmetz und Herrn Walda bei der inhaltlichen Abstimmung und Qualitätssicherung
Redaktion & Kategorisierung
- Entwicklung eines Kategorisierungsschemas für das Werkverzeichnis (u. a. nach Technik, Gattung, Entstehungszeitraum)
- Redaktionelle Aufbereitung der Werktexte, Bildunterschriften und Metadaten für die digitale Publikation
- Strukturierung und Pflege des Werkbestands als navigierbares digitales Archiv
Konzeption, Design & Entwicklung der Website
- Konzeption der Informationsarchitektur und User Experience – mit Fokus auf intuitive Erschließung des Werkverzeichnisses
- Visuelles Design der Website im Spannungsfeld zwischen künstlerischer Authentizität und digitaler Lesbarkeit
- Technische Umsetzung und Veröffentlichung der Website als primäres Publikationsmedium des Nachlasses
ERGEBNIS & WIRKUNG
Das Projekt mündete in einer vollständigen, öffentlich zugänglichen Website, die den bildkünstlerischen Nachlass der Familie Häfner strukturiert und dauerhaft dokumentiert. Alle Werke wurden kategorisiert, mit Metadaten versehen und in einem digitalen Werkverzeichnis erschlossen – von der Erstkonzeption bis zur Veröffentlichung aus einer Hand.
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Das Projekt verbindet kunsthistorische Erschließungsarbeit mit digitaler Gestaltung – eine Kombination, die exemplarisch für meinen Ansatz steht: Komplexe inhaltliche Strukturen durch Design und Technologie zugänglich und erfahrbar zu machen. |
RELEVANZ FÜR DIE HOCHSCHULLEHRE
Dieses Projekt ist exemplarisch für eine Arbeitsweise, die ich auch in Lehr- und Forschungskontexten einbringe: die interdisziplinäre Verbindung von inhaltlicher Tiefe (Recherche, Dokumentation, Archivarbeit), konzeptionellem Denken (Informationsarchitektur, Kategorisierung) und gestalterisch-technischer Umsetzung (Design, Entwicklung, Publikation). An der Kunsthochschule für Medien Köln sehe ich diesen Ansatz als Brücke zwischen künstlerischer Praxis und medienwissenschaftlicher Reflexion – insbesondere in Lehrformaten, die sich mit digitaler Archivierung, Werkdokumentation und der Frage beschäftigen, wie künstlerische Arbeit im digitalen Raum sichtbar und erfahrbar wird.
Henning Pfeiffer · Köln, Mai 2026 · henning-pfeiffer.de