Interactive Microcontroller Lab

Umgang mit Elektrotechnik erarbeitete ich während Unterrichtseinheiten am Berufskolleg für Medienberufe in Köln.

Entwicklung einer praxisnahen Unterrichtseinheit zur Einführung in Elektrotechnik, Mikrocontroller-Programmierung und Physical Computing. Im Mittelpunkt stehen Arduino-basierte Schaltungen mit Sensoren, LEDs und Aktoren sowie die Erweiterung durch Raspberry Pi als leistungsfähige Steuerungs- und Visualisierungseinheit. Ziel war es, digitale und physische Interaktion verständlich zu machen: vom einfachen Stromkreis bis zur vernetzten, programmierbaren Installation.

Erweiterung mit Raspberry Pi

Der Raspberry Pi kann Daten vom Arduino empfangen, speichern und visualisieren. Der Arduino übernimmt dabei die robuste Sensor- und Aktorsteuerung, während der Raspberry Pi für Interface, Datenverarbeitung, Netzwerk, Display oder Mediensteuerung genutzt wird. Raspberry-Pi-GPIOs arbeiten mit 3,3 V, Arduino Uno meist mit 5 V. Direkte Verbindung von Arduino-Ausgängen mit Raspberry-Pi-GPIOs sollte nur über Level Shifter, Spannungsteiler oder USB-Serial erfolgen.

Touch//Sound: Das Script analysiert Live-Audio über das Mikrofon, misst Lautstärke und Frequenzspektrum und übersetzt diese Daten in pulsierende Kreisformen und radiale Linien. Damit eignet es sich als Grundlage für einen DJ-Mix, eine audiovisuelle Performance oder eine spätere Erweiterung mit Kinect, TouchDesigner oder Arduino/Raspberry-Pi-Input.

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